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Erinnerungen des letzten DDR-Botschafters in Moskau |
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»Fiasko eines Bruderbundes« ist ein einzigartiges historisches Zeugnis. Nicht nur, weil sein Autor Gerd König in einer wichtigen Phase der Weltgeschichte an einem der entscheidenden Schauplätze war, sondern weil der Diplomat König einen sehr genauen Blick sowohl auf die politischen Verhältnisse des Gastlandes als auch auf sein Heimatland hatte. König war Botschafter in Moskau von 1987 bis 1990. Er war an den meisten Gesprächen und Begegnungen zwischen den Spitzenpolitikern Moskaus und Berlins beteiligt und erlebte das spannungsreiche Verhältnis von innen.
Seine ehemaligen Kollegen Fehlberg und Schünemann, die das nachgelassene 800-Seiten-Manuskript des 2009 verstorbenen Autors redigierten, meinen, dass Königs Erinnerungen »zur Aufklärung von bis heute mitunter umstrittenen Fragen, z. B. der sowjetischen Haltung zum Restitutionsverbot«, beitragen.
Mit »Fiasko eines Bruderbundes« hat es Gerd König im Januar auf Platz 8 der Ost-Bestsellerliste geschafft.
Buchvorstellungen mit Manfred Schünemann: 9. Februar, 17 Uhr Achat Hotel, Hoyerswerda
15. Februar, 18:30 Uhr GBM, Berlin
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Der neue SPOTLESS-Band - jetzt erschienen |
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»Udo L.: Endgültig hinterm Horizont« Wenn Menschen altern, lässt die Erinnerung nach. Das geht Politikern wie Popstars so. 1987 schenkte Udo L. dem »Oberindianer« aus der DDR ein Instrument. »Gitarren statt Knarren«, sagte er, und Honecker stimmte zu. An diesen Appell scheint sich der Oberpazifist aus Hamburg heute kaum noch zu erinnern, denn im Chor der Kriegsgegner hört man ihn nicht mehr. Stattdessen bietet er nur noch gängige Klischees, wie Klaus Huhn in seiner Untersuchung dokumentiert.
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