Das Wachregiment, wie es wirklich war

RebohlePolitische Einrichtungen in der DDR wurden von den Angehörigen des Wachregiments, zumeist Wehrpflichtigen, bewacht. Die Einheit ging 1954 aus dem Wach-
bataillon A hervor und war in Berlin-Adlershof stationiert. Am Ende dienten rund 11.000 Mann in der Einheit, die NVA-Uniform mit roten Kragenspiegeln trug. Einer von ihnen war Eberhard Rebohle, der wenige Tage nach dem Mauerbau 1961 „einrückte“. Er war als Aufklärer unmittelbar hinter der Grenze eingesetzt, absolvierte in der „Aufklärungskompanie“ Fallschirmsprünge und andere spezielle Übungen.

So war er auch dabei, als 1964 das Staatsratsgebäude in Berlins Mitte übergeben wurde oder wenn Urnen von führenden Persönlichkeiten in Berlin-Friedensfelde versenkt wurden.

In seinem eben erschienen Buch »Rote Spiegel« wirft Eberhard Rebohle einen sehr persönlichen Blick auf eine Einheit, in der er in einer schwierigen Zeit aktiv war.

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