Unterschätzt und längst vergessen – Der deutsche Imperialismus
Unterschätzt und längst vergessen – Der deutsche Imperialismus

Wie hat die deutsche Monopolbourgeoisie es geschafft, trotz zweier von ihr angezettelter Weltkriege wieder zum »global player« zu avancieren? Was treibt sie nach 1990, nach Einverleibung der DDR, wirtschaftlich, militärisch und »volks«-politisch in China, in Afrika, im Kaukasus und Kosovo? Wie hält sie die Arbeiterbewegung in Schach und kauft ihre Funktionäre ein? Wie steht sie aktuell zur faschistischen Herrschaftsoption? Welche kritischen Erkenntnisse hat die DDR gegen sie gesammelt und der demokratischen Bewegung hinterlassen? Und auf welcher politischen Grundlage kann sie effektiv bekämpft oder zumindest eingeschränkt und von neuerlichen Kriegen und Weltkriegen abgehalten werden?

Der Band »Neues vom Hauptfeind« versammelt politische Untersuchungen auf der methodischen Grundlage der leninschen Imperialismustheorie und fördert teils sehr wohl Bekanntes, teils Neues über die allseits unterschätzte imperialistische deutsche Großmacht und ihren Staat BRD zu Tage.

Buchvorstellung
Dienstag, 21. Februar, 19 Uhr
Tageszeitung junge Welt/Ladengalerie
Torstraße 6, Berlin
Eintritt: 3,-€/erm. 2,-€

 
Erinnerungen des letzten DDR-Botschafters in Moskau
Erinnerungen des letzten DDR-Botschafters in Moskau

»Fiasko eines Bruderbundes« ist ein einzigartiges historisches Zeugnis. Nicht nur, weil sein Autor Gerd König in einer wichtigen Phase der Weltgeschichte an einem der entscheidenden Schauplätze war, sondern weil der Diplomat König einen sehr genauen Blick sowohl auf die politischen Verhältnisse des Gastlandes als auch auf sein Heimatland hatte. König war Botschafter in Moskau von 1987 bis 1990. Er war an den meisten Gesprächen und Begegnungen zwischen den Spitzenpolitikern Moskaus und Berlins beteiligt und erlebte das spannungsreiche Verhältnis von innen.

Seine ehemaligen Kollegen Fehlberg und Schünemann, die das nachgelassene 800-Seiten-Manuskript des 2009 verstorbenen Autors redigierten, meinen, dass Königs Erinnerungen »zur Aufklärung von bis heute mitunter umstrittenen Fragen, z. B. der sowjetischen Haltung zum Restitutionsverbot«, beitragen.

Mit »Fiasko eines Bruderbundes« hat es Gerd König im Januar auf Platz 8 der Ost-Bestsellerliste geschafft.

Buchvorstellungen mit Manfred Schünemann:
9. Februar, 17 Uhr
Achat Hotel, Hoyerswerda


15. Februar, 18:30 Uhr
GBM, Berlin



 

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